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Willkommen in Darmstadt

5. Oktober 2015

Surface Book 114 EDITION DARMSTADT Band 14 WILLKOMMEN IN DARMSTADT Herausgeber Wissenschaftsstadt Darmstadt Flipbook, Broschur, 14,3 x 12 cm 320 Seiten, ca. 280 Fotoseiten ISBN 978-3-939855-05-7 Preis 14,80 €, 2 € Flüchtlingshilfe inklusive, plus 15Das Buch bestellen: Klicken Sie hier, um “WILLKOMMEN IN DARMSTADT” per E-Mail zu bestellen.

Am Ende dieses Beitrags finden Sie viele interessante und hilfreiche Links für Geflüchtete, Helfer und „Symphatisanten“.

Artikel im Darmstädter Echo, 29.10.2015: „Das schnellste Flüchtlingsbuch – Willkommen in Darmstadt“

Beitrag im HR-Fernsehen über unser neues Buch in der Sendung „hauptsache kultur“

Buchbesprechung von Bruno Arich-Gerz bei www.faustkultur.de

Surface Book 114
EDITION DARMSTADT Band 14
WILLKOMMEN IN DARMSTADT
Den Geflüchteten ein Gesicht geben

Ihre Ankunft im Herbst 2015
Herausgeber: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Flipbook, Broschur, 14,3 x 12 cm, 320 Seiten, ca. 280 Fotoseiten
ISBN 978-3-939855-05-7
Preis 14,80 €, 2 € Flüchtlingshilfe inklusive. Im Buch enthalten sind zwei 10,00 €-Gutscheine der persischen Restaurants Shiraz + Djadoo.
Website: www.edition-darmstadt.de

Portraits von in Darmstadt angekommenen Flüchtlingen, den Helfern und Dolmetschern. Bildverzeichnis mit Namen, Alter, Herkunft, Beruf, Schicksal und Wünschen der Flüchtlinge. Fotos: Christoph Rau, Text: Bettina Bergstedt, Vorwort: Oberbürgermeister Jochen Partsch („Städte sind die Integrationsmaschinen der Gesellschaft“)
Nima Ghamari

Nima Ghamari ist einer der vielen ehrenamtlichen Helfer, die unter anderem als Übersetzer bei der Ankunft und der Betreuung der Flüchtlinge in Darmstadt helfen.

WILLKOMMEN IN DARMSTADT will etwas sichtbar machen, was es im Bewusstsein der Meisten nicht gibt. Denn, was man nicht sieht, gibt es nicht.

Es will das abstrakte Wissen um das Flüchtlingsgeschehen, das allzu oft von Ressentiments besetzt ist, mit dem Einzelschicksal, mit den betroffenen Menschen verbinden. Wer ihnen ins Gesicht schaut, in dem ihr Schicksal und ihr Hoffen geschrieben steht, wird ihnen eher Mitgefühl und Wohlwollen entgegenbringen.

Es will ebenso den selbstlosen Einsatz der vielen Helfer sichtbar machen, zeigen, dass viele von uns sich für die Flüchtlinge einsetzen. Es will sie dabei beobachten und ihnen ebenfalls ein Gesicht geben, das auch unsere Solidarität anfragt, oder denen wir für Ihre stellvertretende Solidarität dankbar sein können.

Es will die spontan, aber überraschend effektiv koordinierte komplexe Leistung der städtischen Behörden und der Hilfsorganisationen sichtbar machen und anerkennend herausstellen.

Ich empfinde die momentane Situation als medial abgespalten. Flüchtlinge gibt es im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung, aber nicht in unserem Alltag. In diesem Klima erscheint selbst die nächtliche Ankunft von Flüchtlingen irgendwie unwirklich und abgespalten. Scheinwerfer, Flutlicht, Atemmasken, Warnwesten- und Schutzanzüge, der Einsatz von Polizei, Rot-Kreuz, Feuerwehr und THW.

Unsere Flipbooks sind in der Regel 320-seitige Fotobücher im Querformat 14,3 x 12 cm. Der Inhalt besteht aus einer quasi filmischen (formatfüllenden) Fotostrecke von mindestens 250 Seiten, ergänzt von Texten zum Thema und einer beschreibenden separaten Bildlegende/ Kurzgeschichten zu den Bildern im Anschluss an die Fotostrecke. Das über den Daumen leicht zu blätternde Flipformat verbindet die Tiefenschärfe des fotografischen Augenblicks mit der filmischen Kunst des Erzählens. Unsere Bücher sind Erlebnisbücher, das heißt, sie dokumentieren nicht, sondern schaffen eigene, neue, verdichtete Erlebnisse; sie fokussieren auf Aspekte, die bisher schlicht nicht gesehen wurden. Die Bilder sind ein Weg. Sie können die Wahrnehmung verrücken, neue Bilder erzeugen, der Sache ein neues Gesicht, in den meisten Fällen überhaupt erst ein Gesicht geben. In der Verdichtung können sich neue Wertigkeiten herausschälen.
(Gerd Ohlhauser)

Links zum Thema:
Freiwilligenzentrum Darmstadt

Initiativen für Flüchtlinge in Darmstadt und Umgebung

Willkommen – Gastfreundschaft weltweit (von Werner Pieper)

Flüchtlingsgespräch bei Anne Will: Merkels ehrlichste Regierungserklärung (Spiegel-Online)

Fotoblog über Flüchtlinge in Berlin: „Die Deutschen sind gute Menschen“

Refugee-Guide – Eine kleine Orientierungshilfe für Geflüchtete! in 11 Sprachen

Lesbisch, Schwul, Homosexuell, Bisexuell, Transgender, Transsexuell, Intersexuell, Hermaphrodit, Zwitter, Queer – Willkommen in Darmstadt! (in 11 Sprachen)

Zusammenschluss der Kirchenasylbewegung in Deutschland

Bücher sagen Willkommen

Deutsch-Syrischer Verein zur Förderung der Freiheiten und Menschenrechte e.V. (DSV)

Facebook-Gruppe „Darmstadt für Flüchtlinge“

Naivität des Bösen -Weder eine dichte Grenze noch ein hartes Wort der Kanzlerin werden die Flüchtlinge aufhalten, sehr interessanter Kommentar in der ZEIT von Bernd Ulrich

Lach- und Sachgeschichten mit der Maus (in verschiedenen Sprachen und auch ganz ohne Worte! Englisch, Kurdisch, Arabisch und Dari)

Flüchtlinge in deutschen Familien: „Die Kinder sind aus dem Haus, wir haben Platz“ (Spiegel-Online)

Fragen und Antworten der Bundesregierung zu Flucht und Asyl

Du möchtest Flüchtlingen in Darmstadt helfen? Hier ist ein kurzes Video mit ein paar Vorschlägen

Darmstadts OB Partsch zu Flüchtlingen: Der Unverzagte (Interview auf hessenschau.de)

Hand­ytarife für Flücht­linge: So telefonieren Sie günstig in die Heimat (Stiftung Warentest)

Faebook-Gruppe „Offenbacher Flüchtlingshilfe“

Die offene Gesellschaft: Welches Land wollen wir sein? Projekt von Harald Welzer u.a.

Kiron University: World-Class Education For Refugees -Internationally accredited degrees. For everyone. Anytime. Everywhere. For free

Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD)

gefluechtet.de – Blog von Birte Förster und Moritz Hoffmann über Ursachen, Lebenssituation und Umgang mit Flucht
 
 
 

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