Posts Tagged ‘Antje Voutta’

Darmstädter Residenzfestspiele + Konzertchor Darmstadt

22. August 2017

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Bildergalerie zur Darmstädter Erstaufführung von Leonard Bernsteins „Mass“ im Darmstadtium (Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt) am 30. Oktober 2016

Bildergalerie zu den Proben zum Eröffnungskonzert der 47. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik am 2. August 2014 in der Böllenfalltorhalle Darmstadt. Zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Ensemble musikFabrik führt der Konzertchor Darmstadt Karlheinz Stockhausens „Carré für vier Orchester und vier Chöre (vier Dirigenten)“ auf

Bildergalerie: Szenische Aufführung “Compositionen zu Goethe´s Faust” von Fürst Anton Radziwill (1775-1833), Proben zur Aufführung am 9. März 2014 im Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium

 

Weitere Informationen in Kürze hier.

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ANDY WARHOL IN DARMSTADT

21. November 2013

ANDY WARHOL IN DARMSTADT ist als Band 108 in der EDITION DARMSTADT erschienen.

„Neue Fotos: Mit Andy Warhol im Landesmuseum“. Link zum Artikel von Johannes Breckner im Darmstädter Echo am 30.11.2013 über das Buch „ANDY WARHOL IN DARMSTADT“

Andy Warhol in Darmstadt

Andy Warhol in Darmstadt

ANDY WARHOL IN DARMSTADT – Seine Besuche, der Sammler Karl Ströher und ein Porträt von Lilo Fink, Fotos: Werner Kumpf und Leo Weisse, Text: Antje Voutta, Herausgeber: Gerd Ohlhauser, 312 Seiten mit ca. 250 Fotoseiten, Flipbook, Broschur, 14,3 x 12 cm, Surface Book, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-939855-34-7, Preis: 12,80 Euro. Buchbestellungen an den Verlag, Telefon 06151 318635, E-Mail: gerd@ohlhauser.de, www.surface-book.de oder in Ihrer Buchhandlung.

Darmstadt und Andy Warhol? Tatsächlich besuchte der Künstler zweimal die Stadt der Künste“: Im Februar 1971 während einer Promotiontour für seinen Film TRASH, um das seinerzeit umfangreichste Konvolut amerikanischer Popart in Deutschland – die Sammlung „Karl Ströher 1968“ mit 37 eigenen Werken – im Hessischen Landesmuseum zu sehen und dem Sammler selbst zu begegnen. Ein weiteres Mal 1980 für ein Porträt der Textilunternehmerin Liselotte Fink. Beide Ereignisse greift Antje Voutta in ihrem Text auf und rekapituliert die komplexe Geschichte um die einst in Darmstadt beheimatete Sammlung mit ihren bis in die Gegenwart reichenden Nachwirkungen. Die Deutschlandreise 1971, die Warhol und die Hauptakteure seines Films außerdem nach München, West-Berlin, Neuschwanstein und Linderhof führte, wurde von Leo Weisse dokumentiert, der Darmstadt-Besuch von Werner Kumpf. In diesem Flipbook sind die hundert bisher unveröffentlichten Fotos zu einer filmischen Sequenz geschnitten. Die fast intime Nähe der Kamera zeigt Wahrhol als intensiven und selbsvergessenen Beobachter, noch weit entfernt von der für ihn später so typischen Selbstinszenierung.

Eine Auswahl der Weisse-Fotos wurden von der Kasseler Galerie Krätz in limitierter Auflage (25+1) aufgelegt. Hierzu auch ein Link zu einem Artikel im Art Magazin: NEUE WARHOL-FOTOS AUFGETAUCHT

Ein Teil der Bilder von Leo Weisse wurde auch in der Ausstellung  „Andy Warhol – Pop Artist“ vom 19. Januar bis 18. Mai 2014 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen gezeigt.

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VORWORT DES HERAUSGEBERS
Immer Sommer 2009 zeigte Werner Kumpf in der Fotogalerie des Weißen Turms in Darmstadt erstmals die Aufnahmen, die er 1971 als Fotograf des Hessischen Landesmuseums Darmstadt vom Besuch Andy Warhols gemacht hatte. Einen Besucher, Claudius Krätz, erinnerten sie an ein Konvolut von Fotografien in der elterlichen Kunstsammlung, die der Münchner Standfotograf Leo Weisse beim selben Anlass gemacht hatte. Tatsächlich fand er dort 61 Bilder und weitere neun bei DPA Picture Alliance aus dieser Serie. Mit den Fotos von Kumpf insgesamt gut hundert mehr oder weniger unveröffentlichte Fotos. Ihre Veröffentlichung lag auf der Hand.

Seit ich seine 37 Werke im Hessischen Landesmuseum 1970 zum ersten Mal gesehen habe, bin ich von Warhol fasziniert. Heute umso mehr, als ich mit dem Surface Verlag an einer neuen Wahrnehmung der Oberfläche arbeite. Auch Warhols Oberflächenbegriff und –kunst stellt schon lange das verordnete tiefgründige Denken in Frage, das nicht nur die Beschäftigung mit der Oberfläche verhindert, sondern sie gar ins Lächerliche gezogen hat. Oberflächlich, das geht schon gar nicht – obwohl wir längst in einer Surface-Kultur leben.

Mit Warhols Werken war das Hessische Landesmuseum seinerzeit nicht nur für mich das Mekka der neuen Kunst. Die „Sammlung Karl Ströher 1968“ war der globale Pilgerort der Avantgarde, nicht New York, London oder Paris. Mehrmals im Semester besuchte ich sie, die seinerzeit umfangreichste und thematisch dichteste Kollektion amerikanischer Popart. Der Rest des Museums blieb für mich Abstellkammer, einschließlich der Räume des Block Beuys, der ja, wie man jüngst aus der Beuys-Biografie von HP Riegel erfahren konnte, tatsächlich in Beuys’ Abstellkammer an der Kunstakademie in Düsseldorf seinen Ursprung hat.

Die Ausstellung von Werner Kumpf machte mir den persönlichen Verlust und den für Darmstadt, welchen die Zerschlagung der Sammlung Ströher 1981 bedeutete, wieder schmerzhaft bewusst. Allein schon deswegen musste dieses Buch entstehen – den Schmerz zu mildern. Es versucht einerseits die komplexe, bis heute nachwirkende Geschichte um die einst in Darmstadt beheimatete Sammlung aufzuhellen, andererseits mit einer quasi filmisch geschnittenen Fotostrecke wieder etwas davon erlebbar zu machen und nach Darmstadt zurückzuholen. Und es scheint mir, dass es sogar noch mehr kann. Es zeigt uns einen Warhol, wie er in seiner permanenten Selbstinszenierung nie auszumachen war. Die Fotos zeigen ihn als intensiven und unermüdlichen Beobachter der Bildwelt. Über sechs Stunden dauerte sein Besuch des Museums.

Es ist dieser sezierende Blick, der sein ganzes Werk durchzieht und letztlich ausmacht. Warhol öffnet uns den Blick durch genaues Hinschauen, durch Repetition, gipfelnd in seinem letzten großen Werk Last Supper, in dem er das raffinierte Beziehungsgeflecht in Leonardo da Vincis berühmten Abendmahl in einem Werkzyklus monumentalen Ausmaßes mit über 100 Bildern offen legt. Die Frankfurter Rundschau titelte am 21 Juli 1998 dazu: „Gott steckt in der Wiederholung“ und meinte ganz recht: Die Wahrheit steckt in der Wiederholung. Die Fotos von Kumpf und Weisse zeigen uns den unverstellten Warhol als einen genialen Beobachter und Analytiker der Wirklichkeit.

Täte es das nicht, wäre das Buch überflüssig. Denn Warhol ist längst überall, wie der in New York lebende italienische Künstler Maurizio Cattelan in dem Magazin Du 480 vom Oktober 2013 konstatiert: „Wir leben so sehr in einer Warhol-Welt, wie wir in der Stadt des Empire State Building leben … An ihm kommen wir nicht vorbei, auch wenn wir darüber nicht nachzudenken brauchen. Das ist wohl … das Großartigste an Warhol: die Art, wie er unsere Lebenswirklichkeit durchdrungen und zusammengefasst hat, bis zu dem Punkt, an dem es im Grunde unmöglich oder wenigstens sinnlos geworden ist, zwischen ihm und unserem Alltag zu unterscheiden.“

Natürlich ist das Buch eine Hommage an Andy Warhol.

Gerd Ohlhauser

„Neue Fotos: Mit Andy Warhol im Landesmuseum“. Link zum Artikel von Johannes Breckner im Darmstädter Echo am 30.11.2013 über das Buch „ANDY WARHOL IN DARMSTADT“

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AMERICAN DARMSTADT – Von der Befreiung zur Konversion

5. September 2013

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Bildergalerie von der Buchvorstellung am 14. April 2015 im Literaturhaus Darmstadt

Diese Zeitungsartikel sind zum neuen Buch „AMERICAN DARMSTADT“ erschienen (klicken Sie auf Zeitung, Datum)
Zwischen Besatzer und Befreier – Darmstadt erinnert sich an den Einmarsch der Amerikaner 1945, FAZ, 16.4.2015
Geschichten aus den Kasernen – Buch über die Präsenz der US-Truppen am Woog, Frankfurter Rundschau, 16.4.2015
Freiheit für die Darmstädter 53 – Buch erinnert an rassistischen Vorfall in US-Kaserne, Darmstädter Echo, 16.4.2015
OB Partsch: Mit den Amerikanern kamen Freiheit und Demokratie, Darmstädter Echo, 15.4.2015
Ich bin der letzte im Hühnerstall – Zeugnisse der amerikanischen Armee in Deutschland, FAZ, 9.4.2015
Faszinierendes Darmstadt – Perspektiven im Kleinformat, FRIZZ – Das Magazin für Darmstadt, April 2015
„Ich hatte Albträume“ – Konzert und Buch erinnern an die Befreiung vor 70 Jahren, Darmstädter Echo: 25.3.2015
Die Ära von Lincoln, Jefferson & Co.: Geschichte der Amerikaner in Darmstadt, Darmstädter Echo, 7.3.2015

Bildergalerien von Lincoln Village, Cambrai-Fritsch-Kaserne, U.S. Rifle Range Messel und von Schwarz-Weiß-Photos vom Leben der amerikanischen Soldaten in Darmstadt

Bibliografische Daten:
Surface Book 112
EDITION DARMSTADT Band 12
AMERICAN DARMSTADT Die U.S. Army in Darmstadt – Von der Befreiung bis zur Konversion
Vorwort: Jochen Partsch, OB Darmstadt
Redaktion/Text: Antje Voutta
Fotos: Christoph Rau, Archiv John Provan und Stadtarchiv Darmstadt
Surface Book, Darmstadt 2015
Flipbook, Broschur, 14,3 x 12 cm
320 Seiten, mehr als 250 Fotoseiten, 12,80 Euro, ISBN 978-3-939855-39-2

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Google-Translation:
The official commemoration of the 70th anniversary of the March 25, 1945 directed the city from April 14, and appropriately enough at the Kennedy house. Mayor Jochen Partsch opened the event by 19 clock. The Kennedy House is used as a house of literature since 1995, since 1953, America House was originally but with its own library, after the assassination of John F. Kennedy in 1965, it was named after the assassinated US president. As part of this commemoration will be officially presented as Volume 12 of the Edition Darmstadt in publishing „Surface Book“ the book „American Darmstadt„.

Already on April 3 photos by Christoph Rau make their first appearance: as a background projection for the traditional Good Friday concert of the concert choir Darmstadt. On the 70th anniversary of the liberation of Darmstadt Johannes Brahms is German Requiem“ and excerpts from Karl JenkinsThe Armed Man: A Mass for Peaceon the program. Location and date: Darmstadium, April 3, 17 clock.

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In der Berichterstattung zu unserem Buch ist oft (ohne dass diese Information von uns stammt) vom Ohlhauser Verlag die Rede oder gar vom Ohlhäuser Verlag. Ich erwähne das hier nur, damit die Google-Suche nach diesen falschen Begriffen, auch auf diese Seite führt. Surface Book heißt der Verlag (auch nicht Surface Books) und das Buch heisst weder AMERIKA DARMSTADT noch America Darmstadt und auch nicht Amerikan Darmstadt. Aber es ist ein tolles Buch geworden 🙂 Weitere Stichworte: AMERIKANER IN DARMSTADT – Die Konversionsgelände und ihre Geschichte